Drei Liter V6, Kompressor, Heckantrieb. Der Übergang vom Sportcoupé zum britischen Gran Turismo — mit der Stimme einer Raubkatze.
1 Jahr, 9 Monate, 30.215 Kilometer. Eine intensive Zeit mit einem der eleganteren britischen Sportwagen.
Ein Premium-Sportwagen ist nie eine reine Vernunftentscheidung. Der Wertverlust ist der Preis für den Genuss — und im F-Type-Fall überraschend moderat.
Jaguar nahm den 5.0-Liter-V8 aus dem F-Type R, schnitt zwei Zylinder ab, ergänzte einen mechanischen Roots-Kompressor — und schuf damit den charaktervollsten Sechszylinder seiner Generation. Das markante "Bellen" im Schubbetrieb stammt von Bypassventilen in der Abgasanlage, die ab 3.000 U/min gezielt geöffnet werden. Der F-Type war das erste echte Sportcoupé von Jaguar seit dem E-Type — und nicht zufällig wurde sein Designer Ian Callum als geistiger Erbe von Malcolm Sayer bezeichnet.